Ich lese gerade das sehr spannende Buch “Hast du Töne?” von Christoph Drösser…
Darin wird klargemacht, dass jeder Mensch musikalisch ist (Meine Rede!), dass es kein “Musikzentrum” im Gehirn gibt (alle Bereiche sind beteiligt) und warum Kinder möglichst viel Musik machen sollten (Mein Lieblingspunkt, den ich seit Jahren allen werdenden Eltern predige ob sie es hören wollen, oder auch nicht).
Ein sehr spannender Punkt ist folgende Situation:
Ich hatte diesen Song jahrelang nicht gehört, doch jetzt trifft es mich wie einen Schlag: Ihr Duft, die Luft, der Strand … alles kommt zuruck!
Das geschieht, weil Musik über Bewertungen abgespeichert wird. Musik, die wir in emotionalen Situationen erleben, wird fester “verankert”.
Übrigens halten diese Erinnerungen länger als alles andere. Alzheimer Patienten sind oft am längsten über Musik aus ihrer Jugend zu erreichen
Spannend…
